
Christoph
Wapler
Direktkandidat, Wahlkreis 4
Deutsche Oper, Ernst-Reuter-Platz und Kurfürstendamm
Am 20. September
Vorwärts wählen!
Wieso kandidierst du?
Ganz klassisch: „ich will gestalten.“ Im Berliner Abgeordnetenhaus möchte ich weiter dazu beitragen, die Stadt und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich möchte, dass Berlin auch Hauptstadt der Nachhaltigkeit ist – ökologisch, ökonomisch und sozial. Die Stadt hat sich auf den Weg gemacht und der ist noch lang.
Welche Werte sind dir ganz besonders wichtig?
Eine nachhaltige Stadtgesellschaft bringt Umwelt- und Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit und einer offenen Gesellschaft zusammen. Ich will, dass auch kommende Generationen in Berlin gut und sicher leben können, in einer durchgrünten und klimaneutralen Stadt, in einer offenen und vielfältigen Stadtgesellschaft. Ich will, dass alle Menschen unabhängig von Herkunft und Geldbeutel gleichberechtigt an dieser positiven Entwicklung teilhaben können. Der Abbau gesellschaftlicher Hierarchien, soziale Gerechtigkeit, faire Löhne, gleicher Zugang zu Bildung, Gesundheit und Wohnen sind die Voraussetzung dafür.
Wie sieht der perfekte Tag in deinem Wahlkreis aus?
Perfekt ist der Tag, wenn die Menschen sicher sind, dass sie auch morgen noch ihre Miete bezahlen und niemand Angst haben muss, aus dem Kiez verdrängt zu werden. Auf vielen Straßen und Plätzen sind jetzt Bäume und Wiesen, wo sich früher Beton und Asphalt aufgeheizt haben. Alle kommen mit Rad, Bus und Bahn gut durch die Stadt. Wo die Menschen wohnen, sind viele Geschäfte des täglichen Bedarfs. Die Einkaufstraßen sind beliebte Orte mit vielfältigen Angeboten und auf Märkten sind frische Produkte aus dem Umland zu bekommen. Eine lebendige Szene von Kneipen und Restaurants stehen allen offen und sind leistbar für alle.
Wenn du nur eine Sache nach der Wahl umsetzen könntest, was würdest du angehen?
Das ist schwer. Ich möchte sozial gerechten Klimaschutz, bezahlbare Mieten, eine nachhaltige Verkehrswende und so vieles mehr. Ich glaube eine vielfältige und offene Gesellschaft ist die Grundlage für alles. Eine starke Demokratie, an der sich alle Bürger*innen beteiligen und mitbestimmen. Wir brauche eine breite gesellschaftliche Bewegung gegen Faschismus, Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus. Und afd-Verbot jetzt!
Wie lädst du deinen Akku nach einem anstrengenden politischen Tag wieder auf?
Genauso gerne wie einen Plausch an einem Tisch oder einen Spaziergang am Savignyplatz genieße ich den „Sommer vorm Balkon“. Soweit es die Zeit zulässt, mit einem schönen oder zumindest interessanten Buch. In den vielen Charlottenburger Buchläden finde ich immer etwas.
Womit überraschst du immer wieder Menschen?
Ich habe eindeutig progressive Standpunkte zu sozialer Gerechtigkeit und dem Veränderungsbedarf in der Stadtgesellschaft. In meinem politischen Alltag treffe ich als Sprecher für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik auf ganz unterschiedliche Positionen und Persönlichkeiten – von Lieferfahrer*innen bis zu Vorstandsvorsitzenden. Ich lasse dann keinen Zweifel, wo meine Prioritäten liegen. In manchem persönlichen Gespräch kann ich aber manchmal auch Verständnis dafür entwickeln, wie liberale bis konservative Positionen zustandekommen. Vielleicht überrascht mich das selbst am meisten.
Was ist dir noch wichtig zu sagen?An diesem 20. September müssen die Weichen gestellt werden für Klimaschutz, Mobilität, Klimaschutz und eine soziale und offene Stadt. Die Politik des schwarz-roten Senats hat Schäden angerichtet, die jetzt schon schwer zu beseitigen sind. Das betrifft auch und gerade die Zukunft junger Menschen, deshalb freue ich mich, dass jetzt auch für das Abgeordnetenhaus Wahlalter 16 gilt. Und: die Bezirksverordnetenversammlungen entscheiden über den Verkehr und die Grünflächen im Kiez, über Bauen und Wohnen, Schulen und Jugendklubs – diese Stimme ist mindestens genauso wichtig.
