In Berlin hat in dieser Woche das Schuljahr mit Präsenzunterricht begonnen. In der nächsten Woche geht es somit auch für die Erstklässler*innen auf den Weg zur Schule. Damit die Kinder in Charlottenburg-Wilmersdorf gute Schulwege haben, hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksverordnetenversammlung eingefordert, jede Schule im Bezirk auf ihre Schulwegsicherheit zu überprüfen und vor Ort konkrete Maßnahmen umzusetzen.

An 60 Schulen wurden die Schulwege untersucht und Verbesserungen geplant. Das Bezirksamt hat dem Verkehrsausschuss nun die Umsetzungsplanung des Gesamtprogramms im Volumen von rund 40 Millionen Euro vorgelegt. An den meisten Schulen wurden bisher sogenannte „Kiss-and-Go“-Zonen eingerichtet, um das morgendliche Verkehrschaos zu verringern.

„Unsere Fraktion will, dass Tempo 30 auch in der weiteren Umgebung von Schulen eingeführt werden darf, Sperrungen der zur Schule führenden Straße (Schulstraße) zu Unterrichtsbeginn- und -ende und dass Projekte gefördert werden, um gut zu Fuß, mit dem Rad, Bahnen und Bussen zur Schule zu kommen. Dafür brauchen wir auf Berliner Ebene ein Sonderprogramm, um die Schulwegsicherheit nachhaltig finanzieren zu können“, fordert Alexander Kaas Elias, Sprecher für Mobilitätspolitik.

Koray Özbagci, Sprecher für Schulpolitik, betont: „Wir wollen, dass alle Kinder wohlbehalten zur Schule kommen. An 60 Schulen wurden die Schulwege untersucht und die ersten Ergebnisse der Studie schon umgesetzt. Denn wir schreiben die Sicherheit für die Kleinsten groß. Und wir fördern Initiativen wie den „Laufbus“, damit Kinder sicher selber zur Schule kommen können.“

Alexander Kaas Elias

Alexander Kaas Elias

Koray Özbagci

Koray Özbagci

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